Zuhause.
Miteinander und füreinander.

In den sieben gemütlich eingerichteten Wohngruppenhäusern des Ursula Mutters Internats gibt es nicht nur Platz zum Schlafen, sondern auch zum Lernen, Spielen, Freundschaften knüpfen und für die individuellen Bedürfnisse. Ziel des Ursula Mutters Internats ist es, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen für ein möglichst selbstständiges Leben stark zu machen. Dafür erwerben sie im Wohnbereich und in der Daniel Cederberg Schule grundlegendes Wissen und wichtige Fähigkeiten, u.a. die Entwicklung von Sozialkompetenz im alltäglichen Zusammenleben.

Wie in einer großen Familie leben die Kinder und Jugendlichen in gemischten Gruppen von sechs bis neun Personen in einem Haus zusammen und schlafen in Einzel- und Zweitbettzimmern. Dabei werden sie von heil- und sozialpädagogisch geschulten Fachkräften aufmerksam betreut und unterstützt. Innerhalb des strukturierten Tagesablaufs gibt es immer wieder Zeit zum Malen, Basteln, Spielen, Musizieren – oder für die vielfältigen Aktivitäten auf dem 23.000 Quadratmeter großen Außengelände.

Mitbestimmung ist wichtig!

Alle reden mit im Ursula Mutters Internat. Ob es um die Mitgestaltung des Freizeitangebots geht oder um andere Themen rund um das gemeinsame Leben: Bei den regelmäßig stattfindenden Besprechungen der Wohngruppen werden Wünsche geäußert, Vorschläge gemacht – und gehört! In den Gesprächen werden soziale Kompetenzen wie Ausreden lassen oder zu einer Einigung kommen geübt und erworben. Jede Wohngruppe wählt einen Wohngruppensprecher und diese treffen sich einmal im Monat zum Internatsrat.

Im Gespräch mit Sören Bartol

Das Leben geht weiter.

Das Zusammenleben im Internat ist eine gute Vorbereitung für die Zeit danach, wenn es beispielsweise in eine betreute Wohngemeinschaft geht. Auf diese nächste Lebensphase der Selbstständigkeit bereiten wir gezielt vor.

Der Kerstin-Heim e.V. ist Träger des Ursula Mutters Internat und Mitglied der Diakonie Hessen