Unsere kleine UMI Farm

Tiergestützte Intervention im UMI

Die tiergestützte Intervention ist ein wertvoller Bestandteil unserer Arbeit im UMI.
Sie ermöglicht unseren Kindern und Jugendlichen, in einem geschützten Rahmen neue Erfahrungen zu sammeln, soziale Kompetenzen zu stärken und emotionale sowie körperliche Entwicklungsprozesse zu fördern. Der achtsame Kontakt mit Tieren schafft eine besondere Atmosphäre, in der Vertrauen, Selbstwirksamkeit und Freude entstehen können.

Mit Schafen erleben die Kinder und Jugendlichen eine ruhige und zugleich intensive Begegnung. Die Tiere fördern Empathie und Verantwortungsbewusstsein, regen die Sinneswahrnehmung an und helfen dabei, Stress und innere Unruhe zu reduzieren. Ängste und Scheu können überwunden werden, während Selbstwirksamkeit und Lebensfreude gestärkt werden. Die Arbeit mit Schafen unterstützt zudem die Zentrierung und Konzentration.

Hühner bieten durch ihr Verhalten und ihre Präsenz eine besondere Form der Achtsamkeitsschulung. Das Füttern, Berühren und Beobachten kann die Feinmotorik sowie die Hand-Augen-Koordination verbessern. Ihre ruhige Art lädt zum Staunen und Innehalten ein und hilft dabei, den Stress des Alltags abzubauen. Hühner sind eine wertvolle Ergänzung zur tiergestützten Therapie und können Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen auf vielfältige Weise unterstützen.

Kaninchen sind besonders feinfühlige Tiere, die durch ihre sanfte und zurückhaltende Art eine beruhigende Wirkung entfalten. Die Arbeit mit Kaninchen fördert Achtsamkeit, Geduld und Empathie. Unsere Kinder und Jugendlichen lernen, sich vorsichtig und respektvoll zu nähern, was das Verantwortungsbewusstsein stärkt und soziale Kompetenzen vertieft. Das Beobachten und Streicheln der Tiere kann zudem helfen, Ängste abzubauen und emotionale Stabilität zu fördern.

Hunde, insbesondere gut ausgebildete Assistenzhunde, spielen eine zentrale Rolle in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit autistischen Kindern.
Sie fördern soziale Interaktion, vermitteln Sicherheit und wirken beruhigend. Durch gezielte Interaktionen, gegenseitigen Respekt und Verständnis entsteht eine vertrauensvolle Beziehung, die das Verhalten positiv beeinflussen und die emotionale Entwicklung unterstützen kann. Im UMI begleiten uns die Hunde Luke und Denny.

Der Beziehungsaufbau zwischen Mensch und Tier ist eine vielschichtige und bereichernde Erfahrung. Er fördert das Wohlbefinden auf körperlicher, emotionaler und sozialer Ebene und stellt eine wertvolle Ergänzung zu unseren pädagogischen und therapeutischen Angeboten dar.

Der Kerstin-Heim e.V. ist Träger des Ursula Mutters Internat und Mitglied der Diakonie Hessen